AUTOLOADER - DIE FUNKTIONSWEISE

Das AUTOLOADER-System ist so modular ausgelegt, dass es nicht nur in neugeplanten Flughäfen, sondern auch in bestehende Gepäckförderanlagen integriert werden kann – ohne kostspielige Eingriffe in die bestehende Infrastruktur.

Der Ablauf der Verladung:

  1. Unmittelbar nach Übernahme in die Autoloader Anlage werden die Gepäckstücke mit Hilfe der AUTOLOADER -3D-Bild- verarbeitung gescannt, dabei werden mit Hilfe einer speziell entwickelten Software zahlreiche Attribute der Koffer und Taschen erfasst – u.a. Größe, Form und Konsistenz.
  2. Das System lagert die Gepäckstücke anschließend in einem optionalen Sortierspeicher.
  3. Währenddessen errechnet die AUTOLOADER-Software ähnlich wie bei dem Computerspiel „Tetris“ die jeweils optimale Möglichkeit, die Gepäckstücke im Container anzuordnen. Diese - als optimal berechnete - Reihenfolge wird aus dem Sortierspeicher heraus bereitgestellt.
  4. Nun wird das Gepäck durch einen Roboter mit dem proprietären AUTOLOADER Greifer aufgenommen und an die von der Tetris-Software berechnete Stelle in den Gepäckcontainer des Flugzeugs (Unit Load Device = ULD) verladen.Der gesamte Vorgang geschieht dynamisch optimiert und unterbrechungsfrei – die optimale Reihenfolge wird laufend neu berechnet. Pro Gepäckstück dauert der Verladevorgang zwischen 10 und 14 Sekunden.

Die Bildverarbeitung kontrolliert den gesamten Verladevorgang durchgängig und initiiert Korrekturen am Verladeprozess, wenn beispielsweise ein Gepäckstück im Container anders als berechnet zum Liegen kommt. Das Beste daran: Im Laufe der Zeit lernt die Software optimierte Verlade-Strategien, so dass die Qualität der Abfertigung zusätzlich bessert werden kann.

GRAFIK ZUR FUNKTIONSWEISE >>